AGFEO Telefonanlage für Unternehmen – welche Lösung passt?
AGFEO gehört seit vielen Jahren zu den bekannten deutschen Herstellern professioneller Telefonanlagen und Kommunikationssysteme.
Dabei besteht das aktuelle Portfolio längst nicht mehr nur aus klassischen Telefonanlagen im Serverschrank.
Unternehmen können heute zwischen mehreren Konzepten wählen:
- klassischer beziehungsweise hybrider AGFEO Telefonanlage
- virtueller AGFEO Telefonanlage
- AGFEO Cloud-Telefonanlage
- IP- und DECT-Systemtelefonen
- Softphone- und CTI-Lösungen
- mobilen Apps
Dadurch stellt sich vor einer Neuanschaffung häufig die Frage:
Welche AGFEO Telefonanlage ist für mein Unternehmen die richtige?
Soll die Telefonanlage weiterhin als Hardware im Unternehmen stehen?
Ist die virtuelle AGFEO HyperVoice sinnvoller?
Oder sollte die komplette Telefonanlage mit AGFEO HyperFonie in die Cloud verlagert werden?
In diesem Ratgeber vergleichen wir die verschiedenen Möglichkeiten und zeigen, welche AGFEO-Lösung sich für kleine und mittelständische Unternehmen eignet.
Was ist eine AGFEO Telefonanlage?
Eine Telefonanlage beziehungsweise PBX bildet die zentrale Plattform für die Geschäftstelefonie.
Sie verbindet beispielsweise:
- externe Rufnummern
- Mitarbeiter
- Tischtelefone
- DECT-Telefone
- Softphones
- Smartphones
- Warteschlangen
- Rufgruppen
- Voiceboxen
miteinander.
Ein eingehender Anruf kann beispielsweise zunächst auf einer zentralen Rufnummer landen:
0821 / 12345-0
und anschließend abhängig von der Konfiguration an:
- Zentrale
- Vertrieb
- Support
- Buchhaltung
weitergeleitet werden.
Moderne AGFEO-Systeme übernehmen darüber hinaus zahlreiche Kommunikations- und UC-Funktionen.
Welche AGFEO Telefonanlagen gibt es?
Für Unternehmen lassen sich die aktuellen Lösungen grob in drei Kategorien einteilen.
AGFEO ES-Serie
Klassische beziehungsweise hybride Hardware-Telefonanlagen.
AGFEO HyperVoice
Virtuelle IP-Telefonanlage beziehungsweise Soft-PBX.
AGFEO HyperFonie
Cloudbasierte Telefonanlage.
Alle drei Konzepte können sinnvoll sein.
Die richtige Wahl hängt weniger vom Alter oder der Modernität des jeweiligen Systems ab als von der vorhandenen IT-Infrastruktur und den Anforderungen des Unternehmens.
Variante 1: AGFEO ES-Serie
Die AGFEO ES-Systeme sind klassische Kommunikationssysteme auf eigener Hardware.
Dabei steht die Telefonanlage physisch im Unternehmen.
Ein typischer Aufbau:
SIP-Trunk / Internet
↓
AGFEO ES Telefonanlage
↓
LAN / Netzwerk
↓
IP-Telefone / DECT / analoge Geräte
Die ES-Serie verbindet dabei klassische Anschlusstechnik mit moderner IP-Telefonie.
AGFEO beschreibt die aktuellen ES-Systeme als Kombination der Vorteile einer Software-PBX mit klassischen Telekommunikationssystemen. Je nach Modell können zusätzlich analoge beziehungsweise digitale Anschlüsse über Module eingebunden werden.
Für wen eignet sich eine AGFEO ES Telefonanlage?
Eine lokale ES-Anlage ist besonders interessant, wenn:
- die Telefonanlage bewusst im eigenen Unternehmen betrieben werden soll
- vorhandene Telefonverkabelung weiterverwendet werden soll
- analoge Geräte vorhanden sind
- bestehende AGFEO-Systemtelefone verwendet werden sollen
- Türsprechstellen eingebunden werden sollen
- eine hybride Infrastruktur besteht
- das Unternehmen eine lokale Telefonanlage bevorzugt
Gerade bei Bestandsgebäuden kann die Möglichkeit, alte und neue Anschlusstechnologien miteinander zu verbinden, sehr praktisch sein.
Aktuelle AGFEO ES 730 IT plus
Die AGFEO ES 730 IT plus ist ein modulares Kommunikationssystem.
AGFEO nennt aktuell:
- bis zu 60 Benutzer
- bis zu 90 Endgeräte
- IP-basierter Grundausbau
- drei Modulslots für zusätzliche 2- und 4-Draht-Anschlusstechnik
Damit eignet sich die Anlage insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die zwar hauptsächlich IP-Telefonie verwenden möchten, aber weiterhin klassische Anschlüsse integrieren müssen.
AGFEO ES 770 IT plus
Für größere Installationen gibt es die ES 770 IT plus.
AGFEO nennt dafür aktuell:
- bis zu 200 Benutzer
- bis zu 120 Endgeräte
- sieben Modulslots
- IP-Infrastruktur und klassische 2-/4-Draht-Technik
Damit lässt sich auch eine bestehende Telefonieinfrastruktur schrittweise in eine moderne IP-Umgebung überführen.
Warum eine klassische Telefonanlage heute noch sinnvoll sein kann
Cloud-Telefonie wird häufig automatisch als modernere Lösung dargestellt.
Das ist zu einfach.
Eine lokale Telefonanlage kann weiterhin sinnvoll sein, wenn beispielsweise:
- umfangreiche vorhandene Verkabelung besteht
- analoge Endgeräte benötigt werden
- spezielle Türkommunikation vorhanden ist
- lokale Kontrolle wichtig ist
- bestimmte bestehende AGFEO-Hardware weiter genutzt werden soll
Gerade bei einer Migration muss nicht immer die komplette Infrastruktur ausgetauscht werden.
Vorteile einer AGFEO ES Telefonanlage
Typische Vorteile:
- Telefonanlage im eigenen Unternehmen
- hohe Kontrolle über die Infrastruktur
- klassische und moderne Anschlüsse kombinierbar
- umfangreiche AGFEO-Systemfunktionen
- IP-Telefonie
- DECT
- CTI
- Türkommunikation
- Erweiterungsmöglichkeiten
Nachteile einer lokalen Telefonanlage
Dafür trägt das Unternehmen beziehungsweise sein IT-Dienstleister selbst die Verantwortung für:
- Hardware
- Stromversorgung
- Updates
- Backup
- Internetanbindung
- Wartung
- Ersatz bei Defekt
Außerdem muss die Anlage für zukünftiges Wachstum ausreichend dimensioniert werden.
Variante 2: AGFEO HyperVoice
Mit AGFEO HyperVoice bietet AGFEO eine vollständig virtuelle IP-Telefonanlage.
Damit wird keine klassische Telefonanlagen-Hardware benötigt.
Stattdessen läuft die Telefonanlage als Software auf einer Virtualisierungsplattform.
AGFEO nennt aktuell:
- 2 bis 250 Benutzer
- bis zu 80 gleichzeitige Gespräche
- VMware
- Microsoft Hyper-V
als unterstützte Größen beziehungsweise Plattformen.
Wie funktioniert AGFEO HyperVoice?
Ein möglicher Aufbau:
Internet / SIP-Trunk
↓
Virtualisierungsserver
↓
AGFEO HyperVoice VM
↓
Netzwerk
↓
Telefone / DECT / Apps
Die eigentliche Telefonanlage ist damit eine virtuelle Maschine.
Vorteile einer virtuellen Telefonanlage
Eine virtuelle Telefonanlage passt besonders gut zu Unternehmen, die ohnehin eine zentrale Server- beziehungsweise Virtualisierungsplattform betreiben.
Vorteile:
- keine separate klassische Telefonanlagenhardware
- flexible Ressourcen
- zentrale Virtualisierungsumgebung
- Backupmöglichkeiten
- einfache Integration in Serverinfrastruktur
- skalierbar
- professionelle AGFEO-Systemfunktionen
HyperVoice Appliance
Nicht jedes Unternehmen betreibt VMware oder Hyper-V.
AGFEO bietet HyperVoice deshalb auch als HyperVoice Appliance an.
Damit erhält das Unternehmen eine vorkonfigurierte Hardwareplattform für die virtuelle AGFEO-Telefonanlage.
Auch diese Plattform unterstützt laut AGFEO bis zu:
250 Benutzer
und:
80 gleichzeitige Gespräche.
HyperVoice365
Zusätzlich bietet AGFEO ein flexibleres Lizenzmodell namens HyperVoice365.
Dabei lassen sich benötigte Lizenzen zeitlich begrenzt beziehungsweise monatlich buchen.
AGFEO ermöglicht zudem die Kombination dauerhaft erworbener Lizenzen mit HyperVoice365-Lizenzen.
Das kann beispielsweise interessant sein, wenn ein Unternehmen zeitweise zusätzliche:
- Mitarbeiter
- Sprachkanäle
- Funktionen
benötigt.
Für wen eignet sich HyperVoice?
HyperVoice ist besonders interessant für Unternehmen mit:
- bestehender Virtualisierung
- eigener IT-Infrastruktur
- mehreren Standorten
- höheren Verfügbarkeitsanforderungen
- Wachstum
- Wunsch nach eigener Telefonanlage ohne klassische PBX-Hardware
Gerade in modernen Serverumgebungen ist die virtuelle Telefonanlage häufig ein logischer Schritt.
HyperVoice auf Proxmox?
Hier sollte genau unterschieden werden.
AGFEO nennt für die VM-Version aktuell offiziell:
- VMware
- Microsoft Hyper-V
als unterstützte Hypervisor-Plattformen.
Proxmox wird in der offiziellen Produktbeschreibung derzeit nicht als unterstützte HyperVoice-Plattform genannt.
Für Unternehmen, die ausschließlich Proxmox einsetzen, sollte deshalb vor einer Planung geprüft werden, welche offiziell unterstützte Betriebsvariante gewählt wird.
Alternativ kann beispielsweise die HyperVoice Appliance oder HyperFonie interessanter sein.
Variante 3: AGFEO HyperFonie
Mit AGFEO HyperFonie wird die Telefonanlage vollständig als Cloudservice betrieben.
Das Unternehmen benötigt also keinen lokalen Telefonanlagenserver.
Der Aufbau lautet:
AGFEO Cloud
↓
Internet
↓
Unternehmensnetzwerk
↓
IP-Telefone / DECT / Apps
AGFEO positioniert HyperFonie aktuell für 3 bis 250 Benutzer und maximal 80 gleichzeitige Gespräche.
Wo läuft AGFEO HyperFonie?
Nach Angaben von AGFEO wird HyperFonie in einem TÜV-zertifizierten Rechenzentrum in Bielefeld betrieben.
AGFEO nennt dabei unter anderem:
- Standortredundanz
- Leitungsredundanz
- Failover-Absicherung
und positioniert den Dienst als DSGVO-konforme Cloudtelefonanlage.
Vorteile von HyperFonie
Die Cloudlösung bietet mehrere interessante Vorteile:
- keine Telefonanlagenhardware vor Ort
- kein eigener Telefonanlagenserver
- monatliches Modell
- Benutzer flexibel hinzufügen oder entfernen
- standortunabhängiger Betrieb
- Homeoffice einfach integrierbar
- mehrere Standorte leichter abbildbar
- zentrale Cloudplattform
AGFEO gibt derzeit an, dass HyperFonie monatlich kündbar ist und nur die freigeschalteten Benutzer berechnet werden.
HyperFonie und Provider
Ein weiterer interessanter Punkt ist die Providerunabhängigkeit.
AGFEO gibt an, dass HyperFonie mit über 400 SIP-Providern beziehungsweise Tarifen sowie zahlreichen Softwareprodukten kompatibel ist.
Dadurch ist das Unternehmen nicht zwangsläufig an einen einzelnen Telefonprovider gekoppelt.
Nachteile einer Cloud-Telefonanlage
Eine Cloud-Telefonanlage ist stärker von einer funktionierenden Internetverbindung abhängig.
Bei einem Internetausfall kann auch die Erreichbarkeit der lokalen Endgeräte betroffen sein.
Deshalb sollte bei geschäftskritischer Telefonie die Internetanbindung entsprechend geplant werden.
Mögliche Maßnahmen:
- zweite Internetleitung
- 5G-Backup
- Multi-WAN
- Rufumleitung auf Mobilfunk
- redundante Firewall
Die Telefonanlage selbst kann hochverfügbar in der Cloud laufen – wenn die eigene Internetleitung ausfällt, erreicht das Büro die Cloud trotzdem nicht.
Wie viel Bandbreite braucht VoIP?
Sprachverkehr benötigt im Vergleich zu Video relativ wenig Bandbreite.
Relevant ist weniger die reine Geschwindigkeit der Leitung als:
- Latenz
- Jitter
- Paketverlust
- Stabilität
Eine instabile 1-Gbit/s-Leitung kann schlechtere Sprachqualität liefern als eine stabile 100-Mbit/s-Verbindung.
Deshalb sollte VoIP beim Netzwerkdesign berücksichtigt werden.
HyperFonie oder HyperVoice?
Das ist wahrscheinlich die wichtigste Entscheidung bei einer modernen AGFEO-Neuinstallation.
HyperFonie
Die Telefonanlage läuft bei AGFEO in der Cloud.
Geeignet wenn:
- kein eigener Server gewünscht
- geringer Betriebsaufwand wichtig
- mehrere Standorte
- Homeoffice
- flexibel skalierbare Benutzerzahl
- monatliches Modell
HyperVoice
Die Telefonanlage läuft auf eigener beziehungsweise kontrollierter Infrastruktur.
Geeignet wenn:
- eigene Virtualisierung vorhanden
- mehr Kontrolle gewünscht
- eigene Serverstrategie
- lokale beziehungsweise private Infrastruktur
- individuelle Betriebsanforderungen
Die Funktionen ähneln sich teilweise stark.
Der wesentliche Unterschied ist daher oft das Betriebsmodell.
ES-Serie oder HyperVoice?
Hier stellt sich die Frage:
Brauche ich noch klassische Hardwareanschlüsse?
Wenn beispielsweise vorhanden sind:
- analoge Geräte
- ältere Systemtelefone
- spezielle Türsysteme
- bestehende 2-/4-Draht-Infrastruktur
kann eine ES-Anlage interessant sein.
Wer hingegen eine vollständig IP-basierte Infrastruktur betreibt und bereits VMware oder Hyper-V verwendet, kann mit HyperVoice den Hardwareanteil reduzieren.
ES-Serie oder HyperFonie?
Auch hier lässt sich die Entscheidung vereinfacht darstellen.
ES-Serie
Telefonanlage vor Ort
Mehr lokale Hardware und Kontrolle.
HyperFonie
Telefonanlage in der Cloud
Weniger lokale Infrastruktur und einfachere Skalierung.
Für einen Neubau mit moderner strukturierter Netzwerkverkabelung ist eine reine IP-/Cloudlösung häufig besonders attraktiv.
In einem Bestandsgebäude mit zahlreichen vorhandenen klassischen Anschlüssen kann eine ES-Anlage dagegen Vorteile besitzen.
Welche AGFEO Telefonanlage für 3 bis 5 Mitarbeiter?
Bei einem kleinen Unternehmen mit beispielsweise:
- 5 Mitarbeitern
- Microsoft 365
- Homeoffice
- keinen analogen Altgeräten
- normalem Internetanschluss
würde ich besonders AGFEO HyperFonie prüfen.
Vorteile:
- keine eigene Telefonanlagenhardware
- Benutzer flexibel
- Homeoffice
- zentrale Verwaltung
- geringe Einstiegshürde
Für lediglich fünf Mitarbeiter wäre eine große modulare Hardwareanlage häufig unnötig.
Welche AGFEO Telefonanlage für 10 Mitarbeiter?
Bei zehn Mitarbeitern hängt die Entscheidung stärker von der Infrastruktur ab.
Modernes Büro
- IP-Telefone
- DECT
- Homeoffice
- keine Altverkabelung
→ HyperFonie
oder:
→ HyperVoice
Bestandsgebäude
- analoge Geräte
- vorhandene AGFEO-Technik
- Türsprechstelle
- ältere Verkabelung
→ ES-Serie prüfen
Welche AGFEO Telefonanlage für 20 bis 50 Mitarbeiter?
In diesem Bereich sind alle drei Konzepte denkbar.
Die Entscheidung hängt beispielsweise ab von:
- Anzahl Standorte
- Virtualisierung
- Homeoffice
- bestehender Hardware
- DECT
- Türkommunikation
- Warteschlangen
- CRM
- Verfügbarkeitsanforderungen
Bei komplett moderner IP-Infrastruktur würde ich besonders:
HyperFonie
oder:
HyperVoice
prüfen.
Welche AGFEO Telefonanlage für mehrere Standorte?
Hier spielt eine zentrale Plattform ihre Vorteile aus.
Beispielsweise:
München
Augsburg
Hamburg
können logisch über eine gemeinsame Telefonanlage verbunden werden.
Mitarbeiter können:
- interne Durchwahlen verwenden
- zentral erreichbar sein
- gemeinsame Rufgruppen nutzen
- unabhängig vom Standort arbeiten
Für solche Umgebungen sind HyperFonie und HyperVoice besonders interessant.
AGFEO im Homeoffice
Moderne Geschäftstelefonie muss nicht mehr an einen Schreibtisch im Büro gebunden sein.
Ein Mitarbeiter kann beispielsweise:
Büro
→ Systemtelefon
Homeoffice
→ Softphone
Unterwegs
→ Smartphone
verwenden.
Dabei bleibt nach außen weiterhin die geschäftliche Rufnummer sichtbar.
Das ist wesentlich professioneller, als Kunden permanent über private Mobilfunknummern anzurufen.
AGFEO Dashboard
Ein wichtiger Bestandteil der aktuellen AGFEO-Plattform ist das AGFEO Dashboard.
Dabei handelt es sich um eine CTI-/Kommunikationssoftware für Windows.
Mitarbeiter können damit beispielsweise:
- Kontakte suchen
- per Klick wählen
- Anrufe steuern
- Rufumleitungen verwalten
- Rufprofile verwalten
- Kommunikationsinformationen anzeigen
AGFEO positioniert das Dashboard für kleine, mittlere und größere Unternehmen sowie für Büro- und Homeoffice-Arbeitsplätze.
CTI – Telefonieren direkt am Computer
CTI steht für:
Computer Telephony Integration
Ein typisches Beispiel:
Ein Kunde ist im CRM geöffnet.
Der Mitarbeiter klickt auf dessen Telefonnummer.
↓
AGFEO startet den Anruf.
Das reduziert:
- manuelles Tippen
- Zahlendreher
- Zeitaufwand
Gerade im Vertrieb oder Support kann CTI einen großen Unterschied machen.
AGFEO Dashboard und Microsoft Outlook
AGFEO bietet Integrationsmöglichkeiten mit Microsoft Outlook.
Kontakte können dabei beispielsweise für die Telefonwahl beziehungsweise Kontaktsuche verwendet werden.
Je nach gewünschter Integration können zusätzliche Schnittstellen beziehungsweise Lizenzen erforderlich sein.
AGFEO und Microsoft Teams
Unternehmen verwenden häufig gleichzeitig:
Microsoft Teams
für:
- Chats
- Meetings
- interne Kommunikation
und:
AGFEO
für die klassische Telefonie.
Das muss kein Widerspruch sein.
AGFEO weist beim Dashboard darauf hin, dass je nach gewünschtem Funktionsumfang auch eine Microsoft-Teams-Anbindung möglich ist beziehungsweise zusätzliche Lizenzen erforderlich sein können.
Ob eine solche Integration sinnvoll ist, hängt stark vom tatsächlichen Workflow des Unternehmens ab.
AGFEO Dashboard App
Zusätzlich gibt es die AGFEO Dashboard App für mobile Geräte.
Sie unterstützt laut AGFEO unter anderem:
- Push-Benachrichtigungen bei verpassten Anrufen
- Anruflisten mit Rückruffunktion
- Kontakte
- Kalender
- Voicebox
- Faxbox
- Rufprofile
- Umleitungen
- Präsenz
- Chat
- VideoCalls
- Türkommunikation
Bei HyperFonie kann mobile Telefonie zudem direkt per VoIP erfolgen.
Damit kann das Smartphone stärker in die Unternehmenskommunikation integriert werden.
Tischtelefon oder Softphone?
Auch hier gibt es keine pauschale Antwort.
Tischtelefon eignet sich besonders für:
- Empfang
- Zentrale
- Vieltelefonierer
- Geschäftsführung
- feste Arbeitsplätze
Softphone eignet sich besonders für:
- Homeoffice
- Außendienst
- flexible Arbeitsplätze
- Notebook-Nutzer
Viele Unternehmen setzen eine Kombination ein.
AGFEO Systemtelefone
AGFEO bietet eigene Systemtelefone an.
Der Vorteil liegt darin, dass Telefonanlage und Endgerät eng zusammenarbeiten.
Funktionen können direkt über:
- Display
- Funktionstasten
- Statusanzeigen
bedient werden.
Für Vieltelefonierer ist ein gutes Systemtelefon häufig komfortabler als ein einfaches generisches SIP-Telefon.
AGFEO DECT
Nicht jeder Mitarbeiter sitzt dauerhaft an einem Arbeitsplatz.
Besonders in:
- Werkstätten
- Lagern
- Pflege
- Produktion
- Hotels
- größeren Büroflächen
wird schnurlose Telefonie benötigt.
Hier kommen DECT-Systeme zum Einsatz.
AGFEO bietet verschiedene IP-DECT-Endgeräte und entsprechende Infrastruktur.
DECT ist nicht WLAN
DECT-Telefonie und WLAN-Telefonie sind unterschiedliche Technologien.
DECT ist speziell für Sprachkommunikation ausgelegt.
Vorteile können sein:
- gute Sprachqualität
- lange Akkulaufzeit
- kontrolliertes Roaming
- stabile Sprachkommunikation
Ein Mitarbeiter kann sich damit im Gebäude bewegen, ohne an einen Schreibtisch gebunden zu sein.
DECT-Ausleuchtung planen
Bei größeren Gebäuden sollte DECT ähnlich wie WLAN geplant werden.
Entscheidend sind:
- Gebäudegröße
- Wände
- Stockwerke
- Baumaterial
- Anzahl paralleler Gespräche
- gewünschte Außenbereiche
Ein einzelner DECT-Sender irgendwo im Technikraum ist nicht automatisch ausreichend.
Rufgruppen
Eine professionelle Telefonanlage sollte Unternehmensabläufe abbilden.
Beispielsweise:
Zentrale
Durchwahl 0
Vertrieb
Durchwahl 20
Support
Durchwahl 30
Buchhaltung
Durchwahl 40
Ein Anruf auf Vertrieb kann anschließend bei mehreren Mitarbeitern klingeln.
Warteschlangen
Bei erhöhtem Anrufvolumen kann eine Warteschlange sinnvoll sein.
Beispielsweise:
Vielen Dank für Ihren Anruf. Alle Mitarbeiter befinden sich momentan im Gespräch.
Anrufer warten dann, bis ein Mitarbeiter verfügbar wird.
Das ist insbesondere relevant für:
- Support
- Service
- Vertrieb
- Praxen
- Kundenhotlines
Zeitsteuerung
Auch die Erreichbarkeit kann automatisiert gesteuert werden.
Beispielsweise:
Montag bis Freitag, 08:00–17:00 Uhr
Anruf → Zentrale
Außerhalb Öffnungszeiten
Anruf → Ansage beziehungsweise Voicebox
Damit muss niemand jeden Abend manuell eine Rufumleitung aktivieren.
Voicebox
Mitarbeiter beziehungsweise Abteilungen können eigene Voiceboxen erhalten.
Nachrichten können je nach System beispielsweise zusätzlich als E-Mail weitergeleitet werden.
AGFEO unterstützt entsprechende Voice-to-Mail-Funktionen auch in der ES-Plattform.
Fax noch notwendig?
Obwohl Fax technisch zunehmend an Bedeutung verliert, wird es in einigen Branchen weiterhin verwendet.
AGFEO-Systeme können je nach System und Lizenz auch Faxfunktionen bereitstellen.
Bei einer neuen Telefonieplanung würde ich trotzdem prüfen:
Brauchen wir Fax tatsächlich noch?
oder:
Kann der Prozess inzwischen digital ersetzt werden?
Türsprechstelle integrieren
AGFEO ist besonders interessant, wenn Telefonie mit Türkommunikation kombiniert werden soll.
Ein Besucher klingelt.
↓
Telefon beziehungsweise App klingelt.
↓
Mitarbeiter sieht beziehungsweise spricht mit Besucher.
↓
Tür wird geöffnet.
Gerade für:
- Kanzleien
- Arztpraxen
- Unternehmen
- Lager
- Bürogebäude
kann diese Integration sinnvoll sein.
SIP-Trunk für AGFEO
Moderne Telefonanlagen kommunizieren normalerweise über SIP.
Der klassische ISDN-Anschluss wird durch einen SIP-Trunk beziehungsweise VoIP-Anschluss ersetzt.
Der Provider stellt beispielsweise bereit:
- Rufnummernblock
- Sprachkanäle
- SIP-Zugang
Die AGFEO-Anlage registriert sich anschließend beim Provider.
Was sind Sprachkanäle?
Die Anzahl der Rufnummern ist nicht dasselbe wie die Anzahl gleichzeitiger Gespräche.
Ein Unternehmen kann beispielsweise besitzen:
100 Rufnummern
aber:
10 Sprachkanäle
Dann können maximal zehn externe Gespräche gleichzeitig stattfinden.
Wie viele Sprachkanäle braucht ein Unternehmen?
Das hängt stark von der Nutzung ab.
Ein Büro mit zehn Mitarbeitern benötigt nicht automatisch zehn Sprachkanäle.
Wenn durchschnittlich nur drei Mitarbeiter gleichzeitig telefonieren, können weniger Kanäle ausreichen.
Ein Callcenter benötigt dagegen möglicherweise fast einen Kanal pro Mitarbeiter.
Die Dimensionierung sollte deshalb anhand des tatsächlichen Telefonieaufkommens erfolgen.
VoIP und Netzwerk richtig planen
Eine moderne AGFEO-Telefonanlage ist Bestandteil der IT-Infrastruktur.
Deshalb sollten Telefonie und Netzwerk gemeinsam geplant werden.
Relevant sind unter anderem:
- Switches
- PoE
- VLANs
- Firewall
- Internet
- QoS
- DNS
- DHCP
Telefonie einfach ungeplant in ein bestehendes Netzwerk einzubauen, kann später zu Problemen führen.
Telefonie-VLAN
Bei größeren Netzwerken kann ein eigenes Voice-VLAN sinnvoll sein.
Beispielsweise:
VLAN 10
Mitarbeiter
VLAN 20
Server
VLAN 30
Telefonie
VLAN 40
Gäste
Dadurch können IP-Telefone logisch von normalen Arbeitsplatzgeräten getrennt werden.
Das verbessert:
- Übersicht
- Sicherheit
- Fehlersuche
- QoS-Konfiguration
PoE für IP-Telefone
Viele IP-Telefone können über:
Power over Ethernet – PoE
versorgt werden.
Dann benötigt das Telefon lediglich ein Netzwerkkabel.
PoE Switch
↓
LAN-Kabel
↓
Telefon
Damit entfällt ein separates Netzteil am Arbeitsplatz.
Telefonanlage und USV
Bei einer lokalen Telefonanlage sollte auch die Stromversorgung berücksichtigt werden.
Eine kleine USV kann beispielsweise versorgen:
- Firewall
- Router
- Switch
- Telefonanlage
Bei kurzem Stromausfall bleibt die Kommunikation dadurch bestehen.
Allerdings funktioniert VoIP nur, solange auch Internet- beziehungsweise Providerinfrastruktur erreichbar bleibt.
Cloud-Telefonanlage bei Internetausfall
Das wird bei Cloudtelefonie häufig gefragt.
Wenn das Büro keine Internetverbindung mehr besitzt, können die lokalen IP-Telefone die Cloudanlage normalerweise nicht mehr erreichen.
Die Telefonanlage selbst läuft aber weiter.
Dadurch können je nach Konfiguration beispielsweise:
- Smartphone-Apps
- Mobilfunkumleitungen
- andere Standorte
weiter funktionieren.
Eine zweite Internetleitung ist deshalb bei geschäftskritischer Cloudtelefonie sehr empfehlenswert.
Zwei Internetleitungen
Ein Unternehmen könnte beispielsweise verwenden:
WAN 1
Glasfaser
WAN 2
5G
Die Firewall überwacht beide Verbindungen.
Fällt Glasfaser aus:
↓
5G übernimmt.
Damit können:
- AGFEO Cloud-Telefonie
- Microsoft 365
- VPN
- Cloudanwendungen
weiter funktionieren.
Welche AGFEO Lösung hat den geringsten Wartungsaufwand?
In der Regel:
HyperFonie
Denn die zentrale Telefonanlagenplattform wird als Cloudservice bereitgestellt.
Danach:
HyperVoice Appliance beziehungsweise HyperVoice
Hier bleibt mehr Infrastruktur in eigener Verantwortung.
Eine klassische ES-Anlage muss ebenfalls lokal betrieben und gewartet werden.
Welche AGFEO Lösung bietet die größte lokale Kontrolle?
Bei einer:
ES-Anlage
oder:
selbst betriebenen HyperVoice
liegt die Plattform weitgehend in der eigenen Infrastruktur.
Das ist interessant, wenn ein Unternehmen seine Telefonanlage bewusst selbst kontrollieren möchte.
Welche AGFEO Telefonanlage würde ich heute wählen?
Als grobe Orientierung:
Neues kleines Unternehmen
3–15 Mitarbeiter, moderne IT, Homeoffice:
HyperFonie
Bestehendes Unternehmen mit klassischer AGFEO-Infrastruktur
analoge/digitale Anschlüsse und vorhandene Endgeräte:
ES-Serie
Unternehmen mit professioneller VMware-/Hyper-V-Infrastruktur
Telefonanlage soll selbst betrieben werden:
HyperVoice
Unternehmen ohne eigene Virtualisierung, aber Wunsch nach lokaler Plattform
HyperVoice Appliance
Mehrere Standorte ohne eigene Telefonie-Server
HyperFonie
Das ist keine starre Regel.
Entscheidend ist die konkrete Infrastruktur.
AGFEO oder Microsoft Teams Phone?
Microsoft Teams kann ebenfalls als Telefonieplattform verwendet werden.
Für Unternehmen, die nahezu vollständig in Microsoft Teams arbeiten, kann Teams Phone interessant sein.
AGFEO bietet dagegen ein ausgeprägtes eigenes Telefonie-Ökosystem mit:
- Systemtelefonen
- DECT
- klassischen Telefonanlagenfunktionen
- Türkommunikation
- CTI
- Cloud-, Hardware- und virtuellen PBX-Modellen
Deshalb sollte zunächst geklärt werden, wie die Mitarbeiter tatsächlich telefonieren.
Nicht jedes Unternehmen möchte jeden Telefonarbeitsplatz ausschließlich über Teams abbilden.
AGFEO oder 3CX?
Auch 3CX ist eine weit verbreitete softwarebasierte Telefonanlage.
Die Plattformen verfolgen jedoch unterschiedliche Ansätze.
AGFEO bietet ein stark integriertes Ökosystem aus:
- Telefonanlage
- Systemtelefon
- DECT
- CTI
- Apps
- Türkommunikation
Wer bereits AGFEO-Endgeräte oder klassische Anschlüsse verwendet, findet deshalb häufig Vorteile bei einer AGFEO-Lösung.
Eine Auswahl sollte trotzdem anhand der tatsächlichen Funktionen und des Betriebsmodells erfolgen.
Was kostet eine AGFEO Telefonanlage?
Die Kosten hängen stark vom gewählten Modell ab.
Lokale ES-Anlage
Kosten entstehen beispielsweise für:
- Telefonanlage
- Erweiterungsmodule
- Telefone
- DECT
- Installation
- Lizenzen
HyperVoice
Kosten können entstehen für:
- Lizenzen
- Virtualisierung beziehungsweise Appliance
- Telefone
- Einrichtung
- Betrieb
HyperFonie
Hier steht ein monatliches Benutzermodell im Vordergrund.
AGFEO nennt aktuell für HyperFonie einen Einstieg ab 6,90 Euro monatlich pro Nutzer; das konkrete Angebot hängt von der Konfiguration und dem Vertriebspartner ab.
Beim Vergleich sollte deshalb nicht nur der Anschaffungspreis betrachtet werden.
Wichtig sind die Gesamtkosten über mehrere Jahre.
Telefonanlage nicht nur nach Preis auswählen
Eine Telefonanlage wird häufig viele Jahre eingesetzt.
Deshalb sind mindestens ebenso wichtig:
- Zuverlässigkeit
- Bedienbarkeit
- Support
- Erweiterbarkeit
- Integration
- Homeoffice
- mobile Nutzung
- Updates
- Ersatzgeräte
- Betreuung
Eine Lösung, die fünf Euro pro Monat günstiger ist, aber jeden Mitarbeiter täglich Zeit kostet, ist möglicherweise langfristig teurer.
AGFEO Migration planen
Bei einer bestehenden Telefonanlage sollte vor dem Austausch dokumentiert werden:
- alle Rufnummern
- Durchwahlen
- Rufgruppen
- Zeitsteuerungen
- Voiceboxen
- Endgeräte
- DECT
- Fax
- Türsprechstellen
- SIP-Trunk
- Sonderfunktionen
Das verhindert, dass wichtige Funktionen erst nach der Umschaltung bemerkt werden.
Rufnummern portieren
Beim Wechsel des Telefonproviders beziehungsweise der Telefonanlage müssen bestehende Rufnummern häufig übernommen werden.
Die Portierung sollte rechtzeitig beantragt werden.
Bis zum Umschalttag sollte die alte Telefonanlage möglichst weiter funktionsfähig bleiben.
Ein sauber geplantes Migrationsfenster reduziert Ausfallzeiten.
Häufige Fehler bei neuen Telefonanlagen
Nur nach Anschaffungspreis entscheiden
Die Folgekosten werden ignoriert.
Internetleitung nicht prüfen
Cloud-Telefonie läuft später instabil.
Keine zweite Internetleitung
Ein Providerproblem legt das gesamte Büro lahm.
DECT nicht planen
In Teilen des Gebäudes ist keine Verbindung vorhanden.
Zu wenige Sprachkanäle
Anrufer erhalten Besetztzeichen.
Bestehende Funktionen nicht dokumentieren
Nach der Migration fehlen Rufgruppen oder Zeitsteuerungen.
Telefonie nicht mit Netzwerk planen
VLAN, PoE und QoS fehlen.
Jeder Mitarbeiter bekommt dasselbe Telefon
Obwohl die Arbeitsweisen völlig unterschiedlich sind.
Homeoffice erst später berücksichtigen
Die Telefonanlage passt nicht zum tatsächlichen Arbeitsmodell.
Checkliste für eine neue AGFEO Telefonanlage
Vor der Auswahl sollten folgende Punkte geklärt werden:
Mitarbeiter
- Wie viele Benutzer gibt es?
- Wie viele kommen künftig hinzu?
- Wie viele telefonieren gleichzeitig?
Standorte
- ein Standort?
- mehrere Niederlassungen?
- Homeoffice?
Endgeräte
- Tischtelefone?
- DECT?
- Softphone?
- Smartphone?
Infrastruktur
- bestehende AGFEO-Anlage?
- analoge Anschlüsse?
- Türsprechstellen?
- vorhandene Verkabelung?
Server
- VMware?
- Hyper-V?
- keine Virtualisierung?
Internet
- welche Bandbreite?
- Glasfaser?
- feste IP?
- Backup-Leitung?
Funktionen
- Rufgruppen?
- Warteschlangen?
- Voicebox?
- CTI?
- CRM?
- Microsoft Teams?
- Türkommunikation?
Betrieb
- Cloud gewünscht?
- lokale Anlage?
- virtuelle Anlage?
- Managed Service?
Erst danach sollte das konkrete AGFEO-System ausgewählt werden.
Fazit: Welche AGFEO Telefonanlage passt zum Unternehmen?
AGFEO bietet heute unterschiedliche Möglichkeiten, eine professionelle Geschäftstelefonie aufzubauen.
Die drei wichtigsten Varianten sind:
AGFEO ES-Serie
für lokale und hybride Telefonanlagen.
AGFEO HyperVoice
für eine selbst betriebene virtuelle Telefonanlage.
AGFEO HyperFonie
für eine flexible cloudbasierte Telefonanlage.
Für ein neues kleines Unternehmen ohne besondere Altlasten ist HyperFonie häufig besonders interessant.
Unternehmen mit vorhandener klassischer Verkabelung oder speziellen Endgeräten können von einer ES-Anlage profitieren.
Wer bereits eine professionelle unterstützte Virtualisierungsumgebung betreibt und die Telefonanlage selbst hosten möchte, sollte HyperVoice prüfen.
Entscheidend ist allerdings nicht nur die Telefonanlage.
Auch:
- Internet
- Firewall
- Switch
- PoE
- VLANs
- DECT
- Endgeräte
- Backup-Verbindung
gehören zur Planung.
Eine moderne Telefonanlage ist heute ein Bestandteil der gesamten IT-Infrastruktur und sollte auch so behandelt werden.
AGFEO Telefonanlage für Unternehmen planen und einrichten
Sie möchten eine neue AGFEO Telefonanlage einführen oder eine bestehende Telefonanlage modernisieren?
Unetifi unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen bei der Planung, Installation und laufenden Betreuung von AGFEO Kommunikationslösungen.
Dazu können unter anderem gehören:
- AGFEO HyperFonie
- AGFEO HyperVoice
- AGFEO ES-Systeme
- AGFEO Systemtelefone
- DECT
- SIP-Trunks
- Rufnummernportierung
- Rufgruppen
- Warteschlangen
- Voicebox
- CTI
- AGFEO Dashboard
- Homeoffice
- Türkommunikation
- Telefonie-VLAN
- PoE
- Firewall
- Internet-Failover
- laufende Wartung
Dabei betrachten wir nicht nur die Telefonanlage selbst, sondern das komplette Netzwerk und die tatsächlichen Arbeitsabläufe Ihrer Mitarbeiter.
So entsteht eine Telefonielösung, die zum Unternehmen passt und sich später problemlos erweitern lässt.
Häufig gestellte Fragen zu AGFEO Telefonanlagen
Welche AGFEO Telefonanlage eignet sich für Unternehmen?
Das hängt von der Infrastruktur ab. HyperFonie eignet sich besonders für cloudorientierte Unternehmen, HyperVoice für Unternehmen mit eigener unterstützter Virtualisierungsplattform und die ES-Serie für lokale beziehungsweise hybride Installationen.
Was ist AGFEO HyperFonie?
HyperFonie ist die Cloud-Telefonanlage von AGFEO. Sie ist aktuell für 3 bis 250 Benutzer und bis zu 80 gleichzeitige Gespräche ausgelegt. Die zentrale Telefonanlage wird in der AGFEO-Cloud betrieben.
Was ist AGFEO HyperVoice?
HyperVoice ist eine virtuelle IP-Telefonanlage. AGFEO unterstützt aktuell 2 bis 250 Benutzer sowie bis zu 80 gleichzeitige Gespräche. Als Hypervisor werden VMware und Microsoft Hyper-V genannt.
Was ist die AGFEO HyperVoice Appliance?
Die HyperVoice Appliance kombiniert die HyperVoice-Telefonanlage mit einer vorkonfigurierten Hardwareplattform. Sie eignet sich, wenn eine virtuelle AGFEO-Telefonanlage gewünscht wird, aber keine passende eigene Virtualisierungsplattform vorhanden ist.
Welche AGFEO Hardware-Telefonanlagen gibt es aktuell?
Zu den aktuellen größeren Modellen gehören beispielsweise die ES 730 IT plus für bis zu 60 Benutzer und die ES 770 IT plus für bis zu 200 Benutzer. Beide können durch Module um klassische Anschlusstechnik erweitert werden.
Ist die AGFEO ES 730 IT noch aktuell?
Die bisherige ES 730 IT wird von AGFEO als abgekündigt und nicht mehr lieferbar geführt. Aktuell gibt es unter anderem die ES 730 IT plus.
Was ist besser – HyperFonie oder HyperVoice?
HyperFonie reduziert den eigenen Betriebsaufwand, weil die Telefonanlage in der Cloud läuft. HyperVoice eignet sich besser, wenn das Unternehmen die Telefonanlage auf eigener Infrastruktur beziehungsweise einer unterstützten Virtualisierungsplattform betreiben möchte.
Was ist besser – AGFEO Cloud oder lokale Telefonanlage?
Für moderne, standortunabhängige Unternehmen bietet eine Cloud-Telefonanlage häufig Vorteile. Bei vorhandener klassischer Infrastruktur, analogen Geräten oder besonderen lokalen Anforderungen kann eine ES-Telefonanlage sinnvoller sein.
Funktioniert AGFEO im Homeoffice?
Ja. Je nach System können Mitarbeiter über Software, Apps oder entsprechende Endgeräte auch außerhalb des Unternehmens telefonieren. Die AGFEO Dashboard App bietet unter anderem mobile Telefonie-, Präsenz-, Voicebox- und Rufsteuerungsfunktionen.
Was ist das AGFEO Dashboard?
Das AGFEO Dashboard ist eine CTI-/Kommunikationssoftware für Windows. Damit können Anwender beispielsweise Kontakte suchen, Anrufe starten und verschiedene Funktionen ihrer AGFEO-Anlage vom PC aus steuern.
Kann AGFEO mit Microsoft Teams verbunden werden?
Je nach AGFEO-System und gewünschter Funktion gibt es Integrationsmöglichkeiten. AGFEO weist beim Dashboard darauf hin, dass für Microsoft-Teams-Anbindungen zusätzliche Lizenzen erforderlich sein können.
Kann AGFEO mit Microsoft Outlook verwendet werden?
Ja. Das AGFEO-Ökosystem unterstützt je nach Konfiguration die Einbindung von Outlook-Daten beziehungsweise CTI-Funktionen.
Braucht eine AGFEO Cloud-Telefonanlage eine gute Internetleitung?
Ja. Entscheidend sind insbesondere Stabilität, Latenz, Jitter und Paketverlust. Bei geschäftskritischer Telefonie ist zusätzlich eine zweite Internetverbindung beziehungsweise ein Mobilfunk-Failover sinnvoll.
Kann ich meine bestehenden Rufnummern behalten?
In vielen Fällen ja. Die Rufnummern können beim Providerwechsel portiert beziehungsweise über einen passenden SIP-Trunk weiterverwendet werden. Die konkrete Möglichkeit sollte vor der Migration geprüft werden.
Benötige ich für jedes Telefon eine eigene Rufnummer?
Nein. Benutzer können eigene Durchwahlen besitzen, während mehrere Mitarbeiter gleichzeitig über einen gemeinsamen Rufnummernblock beziehungsweise SIP-Trunk telefonieren.
Kann ich AGFEO DECT einsetzen?
Ja. AGFEO bietet IP-DECT-Systeme und entsprechende Mobilteile für Mitarbeiter, die sich innerhalb des Unternehmens bewegen müssen.
Welche AGFEO Lösung eignet sich für mehrere Standorte?
Besonders HyperFonie und HyperVoice eignen sich für zentralisierte Multi-Site-Szenarien. Welche Variante besser passt, hängt davon ab, ob die Telefonanlage in der Cloud oder auf eigener Infrastruktur betrieben werden soll.